Lernmethoden

MEIN  HOBBY FOTOGRAFIEREN.
Der Einstieg in die Fotografie ist nicht einfach. Die Kamera ist gekauft und die ersten Fotos im Kasten, doch danach bleiben die meisten Anfänger auf der Strecke. Sie kommen nicht weiter.
Von allen Einsteigern geben etwa 90 % wieder auf.
Es gibt wichtige Punkte die man beachten sollte.

1.) KAMERA KAUFEN
Um mit dem Fotografieren zu beginnen, brauchst du zunächst eine Kamera. Wir gehen davon aus, dass du dir eine Kamera gekauft hast. Wenn du noch keine Kamera hast, würden wir dich gerne unterstützen. Du musst für deine erste Kamera keine großen Summen ausgeben. Schon ab etwa 300 bis 500 Euro bekommst du eine ordentliche Einsteigerkamera inklusive Objektiv.

2.) IM AUTOMATIKMODUS FOTOGRAFIEREN
Der Einsteiger wird seine ersten Fotos  im Automatikmodus erstellen. Das ist völlig in Ordnung. Modusrad auf  „ P “ und los geht es. Du wirst wahrscheinlich zunächst viele Fehler machen, das geht allen Anfängern so. Du wunderst dich, warum deine Bilder nicht so werden, wie du dir das vorstellst.

3.) MEHR WOLLEN
Die Fotos aus dem Automatikmodus sind ja ganz ordentlich aber es fehlt einfach etwas. Wenn du aber mehr willst, alle Knöpfe und Räder richtig bedienen und du möchtest wirklich tolle Fotos erstellen, dann lass uns gemeinsam durchstarten.
Wie bekomme ich einen unscharfen Hintergrund? Wie bekommt man Bewegung scharf? Nachtaufnahmen ?
Das alles wirst du in unseren Kursen lernen.

4.) Die Bedienungsanleitung
Es beginnt mit der Kamerabedienungsanleitung. Man schätzt dass etwa 2/3 der Käufer von Kameras, die Anleitung nicht lesen. Wir möchten dass du nicht zu den Menschen gehörst. Wir werden mit dir, die wichtigste Einstellungen, Punkt für Punkt durchgehen. Und glaube uns, es macht sehr viel Spaß.

5.) Lernen und Üben
Ein großer Teil der Einsteiger zieht sich am Anfang alles rein was er kriegen kann. Internet, Bücher usw.
Wir glauben dass ein strukturiertes, systematisches Vorgehen erfolgreicher ist. Es ist noch niemand in der Fotografie wirklich besser geworden, weil er viele Bücher gelesen hat oder im Internet sich schlaue Tutorials angesehen hat. Wirkliche Fortschritte erzielst du nur, wenn du dich mit gleichgesinnten austauschst. Das Lernen in kleinen Gruppen unter Leitung eines Profifotografen ist nachweislich die beste Methode. Danach, wenn man ein solides Grundwissen hat, ist es sinnvoll das eine oder andere Buch zu einem besonderen Thema zu kaufen. Das wichtigste aber ist, das erlernte immer wieder umzusetzen. Also Üben, Üben, Üben.

6.) KEINE MOTIVATION
Wir kennen alle die Symptome denn es sind immer die Gleichen. Die anfängliche Euphorie ist schnell verflogen und die Kamera bleibt im Schrank. Die Gründe sind aber unterschiedlich. Bei einigen ist es Zeitmangel, anderen werden bequem oder sehen keine Fortschritte. Viele Einsteiger haben uns von diesem Problem erzählt. Das ist sehr schade. Lass dich nicht nach unten ziehen. Hol dir neue Motivation mit Gleichgesinnten.

7.) DER WEG ZUM ERFOLG
Es ist wichtig die fehlende Motivation zu besiegen. Du hast sicher schon einiges ausprobiert, Bedienungsanleitung durchstöbert, ein Buch gelesen oder diverse Tutorials im Internet angesehen. Du kennst Begriffe wie Blende, Verschlusszeit und ISO und wie du sie einsetzen kannst. Um jetzt besser zu werden, musst du dir ein Ziel setzen und den Weg dahin konsequent gehen. Es gibt mehrere Wege zum Erfolg.

8.) DAS SELBSTSTUDIUM
Wenn du dich selbst gut motivieren kannst, dann ist das Selbststudium der richtige Weg. Du beginnst mit der Bedienungsanleitung und machst mit einigen Fotobüchern weiter. Leider sind nur wenige in der Lage, diesen Weg konsequent zu gehen. Wir haben von vielen gehört das sie gescheitert sind. Das Bücherregal war voll teurer Exemplare aber der Erfolg blieb aus.

9.) DER ONLINE- FOTOKURS
Diese Methode ist nicht schlecht, aber gerade als Einsteiger nicht sehr erfolgreich. Viele Kursteilnehmer empfanden es als ermüdend und sehr stumpfsinnig sich vor der Glotze sitzend berieseln zu lassen. Du musst viele Lektionen lernen und unzählige Videos ansehen. Der direkte Austausch von Informationen und der Spaßfaktor bleiben auf der Strecke.

10.) VHS - Kurse
Die angebotenen VHS-Kurse sind zum Teil veraltet und schwer mit dem Berufsleben zu koordinieren. Wenn einige Termine verpasst werden hinkt man schnell hinterher. Und irgendwie wird man an seine Schulzeit erinnert, wenn man an der Volkshochschule Monat für Monat einmal in der Woche für zwei Stunden Fotografie büffelt.

11.) FOTOKURSE,SEMINARE,LEHRGÄNGE
Lerne in lockerer Atmosphäre mit Profifotografen. Es wichtig, die gesetztes Ziele, durch Stärken deiner Grundlagen, mit praktischen Übungen und etwas Humor, zu erreichen. Achte darauf dass ein lockeres, zielgerichtetes Arbeiten in einer kleinen Gruppe möglich ist. Du brauchst keine Profikamera um tolle Fotos zu erstellen. Wichtig ist das Potential deiner Kamera zu nutzen um mit einfachen Mitteln dein Ziel zu erreichen.

12.) ZUSAMMENFASSUNG
Wenn du dich für einen Weg entschieden hast, dann ist es wichtig ihn auch konsequent zu gehen. Wenn du aber merkst, dass der Weg den du eingeschlagen hast, nicht der richtige ist, dann sei konsequent und schlage einen neuen ein. Ohne Fleiß und Ausdauer wirst du das Ziel nur schwer erreichen. Erfolgreich wird man nur, indem man das Gelernte immer wieder ausprobierst und verinnerlichst. Nimm deine Kamera in die Hand und übe immer wieder die wichtigsten Handgriffe. Zu zweit oder zu dritt oder in einer kleinen Gruppe lernt es sich am einfachsten und macht sehr viel Spaß. In der Zeit des Lernens zeigt sich was du gerne fotografierst. Vielleicht Landschaft, Menschen, Macro oder Architektur. Zeige deine Fotos und tausche dich aus und werde immer besser.

Fotografieren ist ein schönes Hobby. Mach mehr daraus.